Spitzenforschung ist eine entscheidende Voraussetzung, um die Ausbauziele im Bereich der Erneuerbare Energien zu erreichen. Das wird im Jahresbericht 2009 zur Forschungsförderung im Bereich der erneuerbaren Energien deutlich, den das Bundesumweltministerium veröffentlicht hat.
Bundesumweltminister Röttgen: "Bei erneuerbaren Energien liegt Deutschland technologisch an der Spitze - und da wollen wir auch bleiben. Forschungsförderung ist der Schlüssel für den Markterfolg von morgen. Wir werden die Forschungsförderung für die Zukunftstechnologien der erneuerbaren Energien daher weiter ausbauen, unter anderem auch aktuell mit der Innovationsallianz Photovoltaik. Dabei sollen gemeinsam mit dem BMBF zusätzlich bis zu 100 Mio. € für die Photovoltaikforschung in den nächsten 4 Jahren zur Verfügung gestellt werden."
2009 wurden Forschungsvorhaben zu erneuerbaren Energien in den Bereichen Photovoltaik, Windenergie, Geothermie, Solarthermie sowie solarthermische Kraftwerke in der Größenordnung von 109,5 Mio. Euro gefördert. Der Jahresbericht berichtet über ausgewählte Projekte und besonders herausragende Forschungsleistungen. In 2009 waren zentrale Vorhaben der Forschungsförderung des BMU die Gründung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), die Fertigstellung des Testfeldes für den Offshore-Windpark alpha ventus, die Inbetriebnahme der dritten Offshore-Windpark-Forschungsplattform FINO 3 und die Inbetriebnahme des Solarturms Jülich. In der Photovoltaik unterstreichen mehrere Rekorde die erfolgreiche Ausrichtung des BMU-Forschungsprogramms. So konnte in einem Projekt des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme in Freiburg für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom erstmals ein Wirkungsgrad von 41,1% erzielt und damit ein neuer Weltrekord aufgestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie
hier.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit