Mit insgesamt rund 3,2 Millionen Euro des Europäischen Sozialfonds (ESF) werden fünf Projekte an bis zu 21 Standorten Schleswig-Holsteins zur Qualifizierung und Begleitung von Existenzgründern aus der Arbeitslosigkeit heraus unterstützt. Die Projektträger arbeiten eng mit den Agenturen für Arbeit, den Arbeitsgemeinschaften (ARGEN) und den Optionskommunen sowie den Wirtschaftsfördergesellschaften und den Kammern zusammen.
Rund ein Fünftel aller Existenzgründungen erfolgen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Die Wirtschafts- und Finanzkrise wird verstärkte Anstrengungen und neue Wege von Arbeitslosen verlangen. Eine wichtige Perspektive bietet die Qualifizierung über die Existenzgründungsprojekte. Ziel ist es, Gründungswillige aus der Arbeitslosigkeit auf die Selbständigkeit vorzubereiten. Angesichts der steigenden Anzahl von Neugründungen ist Qualifizierung und Beratung sowie die gezielte Begleitung ein wichtiger Vorteil, um sich dauerhaft am Markt behaupten zu können.
In den Gründungscamps sollen in den kommenden zwei Jahren rund 3.200 Arbeitslose gezielt auf ihre Selbständigkeit vorbereitet werden. Durch die Ausweitung der Projekte auf die Städte Eutin und Niebüll sind die Projekte nunmehr von jedem Standort in Schleswig-Holstein ohne weite Anfahrtswege zu erreichen. Die Förderung ist Teil des Zukunftsprogramms Arbeit, dem Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung. Die Angebote des Programms zielen auf den Abbau der Jugendarbeitslosigkeit, eine höhere Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Beschäftigten und die Integration benachteiligter Personen in den Arbeitsmarkt. 288 Millionen Euro stehen an Mitteln zur Verfügung, 100 Millionen Euro davon kommen aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
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Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie