Als Begründung für eine selbständige Tätigkeit geben die Frauen vor allem an, die eigenen Fähigkeiten optimal einsetzen zu können. Außerdem haben sie den Wunsch, eine Geschäftsidee zu realisieren. Auch wird häufig als Grund benannt, wieder zurück in das Berufsleben einsteigen zu wollen und sich einen Arbeitsplatz zu schaffen, der den persönlichen Bedürfnissen entspricht.
13 Prozent der Existenzgründerinnen starten aus einer Hausfrauentätigkeit heraus. Dabei gibt es häufig die Schwierigkeit, das Arbeitsleben mit der Familie zu kombinieren. Auch müssen Frauen, die nach der Familienphase wieder einsteigen, nicht selten erleben, dass ihr früher angeeignetes Wissen nicht mehr aktuell ist. Ein weiteres Handicap kann sein, dass das berufliche Netzwerk nicht mehr existiert und sich in einem homogenen Bekanntenkreis weniger Möglichkeiten für berufliche Kontakte ergeben.
Die Gründerinnenagentur, die unter anderem vom Bundesfamilien- und dem Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird, hat ein Faktenblatt zum Thema „Gründungen von Frauen ab 45 – mit Erfahrung erfolgreich“ herausgebracht. Es kann im Internet heruntergeladen werden.