Immer mehr Jungunternehmer in Deutschland haben ausländische Wurzeln. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beobachtet die Gründungen durch Migranten erfreut, denn sie werden für die deutsche Wirtschaft zunehmend unverzichtbar.
Das Gründungsinteresse von Migranten werde in diesem Jahr weiter zunehmen, sagte DIHK-Gründungsexperte Marc Evers.
Und das sei gut so, denn Deutschland werde nach Einschätzung des DIHK "alleine durch die alternde Bevölkerung bis 2050 rund 700.000 Selbständige verlieren. Der DIHK rechne damit, "dass Existenzgründer mit Migrationshintergrund in diesem Jahr bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen werden", sagte der DIHK-Experte. Jeder Migrant, der sich in die Selbständigkeit wage, schaffe zusätzlich etwa eine halbe Stelle.
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Quelle: Deutscher Industrie- und Handelskammertag